"Gilion"

Mantra'ke und verhasster Feind

Description:

Tsa-Tag: Unbekannt (Alter nicht zu schätzen)

Boronstag: 18. Ingerimm 1031 – Schlacht um das Drakoneum

Größe: 2,28 Schritt

Schuppenfarbe: Gemischt Rotgolden / schwaches türkis

Augenfarbe: Golden

Gilion, den ihr Widersacher nennt, versteckt sich nur hinter dieser Fassade. Wie auch ich, ist euer Feind einer der Ryn’rathra. In eurer Sprache übersetzt bedeutet das Wandelechs oder Mantra’ke. Wir sind in der Lage unsere äußere Form zu ändern und beliebig anzupassen. Was für eure Augen wie ein Fey aussehen mag, ist in Wirklichkeit eine Echse. Aufrecht gehend mit Drachenschuppen und Kamm. Auch meine Gestalt ist nur dafür da in euren sozialen Strukturen anerkannt zu werden.

Aus einem Gespräch mit Dracodan

Da! Seine Konzentration schwächelt! Du erkennst Schuppen in roten und goldenen Farbtönen. Das makellose Gesicht des Elfen scheint zu schmelzen und gibt die wahre Gestalt eures Feindes preis. In leicht bläulich schimmernden Platten setzt der Mantra’ke zu einem weiteren Schuss seines Bogens an. Wie auch die Achaz und Drachen ist der Kopf langgezogen und besitzt einen prächtigen türkisen Kamm. Zum ersten Mal blickst du in die echten Augen deines Erzfeindes. Golden und mit engen Schlitzen blicken Sie dich an, als ein weiterer reißender Pfeil auf Imion abgefeuert wird. Um dich herum tobt die Schlacht um das Aternum. Drachendiener! Unter dem roten Umhang erkennst du die Verlängerung seines Rückens, den mit Krallen und Schuppen besetzte Schwanz. Seine Bewegungen sind unglaublich präzise und schnell, mit drachengleicher Kraft zerrt er immer wieder an der Sehne seiner Waffe. Eine perfekte Waffe. Geboren; den Drachen zu dienen…

Hastige Beobachtungen Salims während dem Ritual des Raz’chhz Enkchrar in der Schlacht um das Aternum

Bio:

Auftreten

  • Während den Ereignissen in Punin traf Salim immer wieder auf den in Elfengestalt wandelnden Drachendiener. Er war in die Mordserie verwickelt, schien allerdings eigene Ziele zu verfolgen. (siehe: Astragon)
  • Gilion flüchtete mit dem Achtkristall aus der Höhle Ochsenbart auf die Spitze des Berges zur Turmruine. Dort verschwand er, zusammen mit Malgorra durch ein Portal (siehe: Der Namenlose Plan)
  • Während dem Überfall der Novadis auf die Zollfeste Thên kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Salim, Nazir, Tirato und Gilion. Der Gestaltwandler konnte mit dem Erben des Zorns des Feuers flüchten. (siehe: Erben des Zorns)
  • Als der steinerne Erbe des Zorns in Eslamsgrund entdeckt und auf der Amhahsal des Beys Keshmal in Japhgurs Obhut übergeben wird, greift Gilion mit mehreren Maru auf Flugechsen den Herrscherpalast an. Er wird zurückgetrieben und Malgorras Feste im Raschtulswall wird entdeckt. (siehe: Rastullahs Rache)
  • Als die Helden Drakundas zu Apep bringen überfällt der Mantra’ke, zusammen mit einigen Kultisten, immer wieder die Reisegruppe aus der Luft, bis es schließlich zur direkten Auseinandersetzung auf dem Drachenpass zu Apeps Säule kommt. Ein Eingreifen Malgorras und Apeps sichert Gilion in diesem Kampf das Leben (siehe: Die Mission des Raspyrizz)
  • Auch beim Sturm auf das Drakoneum fand man den Kultisten regelmäßif in der vordersten Reihe. Während dem Höhepunkt des Ritual des Raz’chhz Enkchrar versuchte er den Karfunkel Malgorras aus dem Aternum zu retten. (siehe: Malgorras Schicksal)
Informationen
  • Über Herkunft, Ursprung des Gestaltwandlers ist wenig bekannt. Salim konnte herausfinden, dass die angenommene Gestalt des Echsen, die des Lehrers Allarions (ein früherer elfischer Weggefährte Salims) entspricht. Jener Lehrer hies Gilion. Über dessen Schicksal und Verbleib ist nichts bekannt.
  • Motivation und Loyalität sind Malgorra gegenüber immens. Immer wieder geht der Mantra’ke bis ans Äußerste seine Ziele durchzuringen, auch wenn er bei diesen Versuchen schon mehrmals fast das Leben verlor. Inwieweit eine Verbindung zwischen Malgorra und ihrem Diener besteht ist unklar.
  • Gilion ist in der Lage Zauber zu wirken, so konnten beispielsweise die Matrixen eines Axelleratus oder Armatrutz erkannt werden. In Echsengestalt drückt sich der Zaubervorgang als ein Art “Schütteln” aus. In gewandelter Gestalt kann nur ein Meister der Aufmerksamkeit die Unterschiede zwischen einem echten zaubernden Elfen und dem Echsen feststellen.
  • Es wurden ebenfalls andere Gestalten gesichtet, so wie z.B die Bergführerin Dawene Ochsenblut. Das Zittern der Hände ist ein Markenzeichen des Warmblüters bei kälteren Temperaturen. Dennoch ist erstaunlich, zu welchen Tätigkeiten der Echs bei Frost zustande bringt.
  • Der Mantra’ke kämpft mit dem Bogen, einem Speer und echsischer Axt. Er konzentriert sich im Kampf hauptsächlich darauf das ihm auferlegte Ziel auszuführen. So kam es vor, dass er trotz überlegender Kampfkraft einen Helden im Kampf ignoriert hat, um ein Artefakt zu bergen.
  • Das Überschreiten der kritischen Essenz auf dem Gipfel der Hohen Eternen und der damit verbundene Sphärenriss zerstörte das Drakoneum und das Alteatal. Und mit ihm auch Gilion.

"Gilion"

Die Drachenchronik Odiprotio