Archon Megalon

Immer wiederkehrender mysteriöser Druide

Description:

Tsa-Tag: 12. Firun 955 BF (79 Götterläufe)

Größe: 1,83 Schritt

Haarfarbe: Grau

Augenfarbe: Blaugrau

Wer das elementare Prinzip des Geistes begreifen will, kommt nicht umhin, sich mit jenem Phänomen zu befassen, welches das Denken in einem solchen Maße beeinflusst, wie kein anderes: Die Angst.

Ihre Wirkung auf das einzelne Individuum ist so verschieden, wie die Ausprägung ihrer Intensität. So ist sie im Stande, das logische Denken mit dem Drang nach einer raschen Lösung zu beschleunigen oder aber die Ratio gänzlich zu verdrängen, um triebhaften Handlungen Raum zu geben. Fakt ist, dass die Angst intelligente Wesen massiv zu beeinflussen vermag.

Wir definieren die Emotion der Angst als körperliche und geistige Reaktion auf bedrohlich empfundene Situationen. Dieser Primäraffekt kann von Besorgnis bis hin zur panischen Erregung reichen. Im Gegensatz zur objektbezogenen Furcht versucht ein unter Angst Leidender nicht ein derisch erfassbares Konkretum zu meiden, sondern ist von einem abstrakten, ungerichteten Gefühlszustand betroffen, der sein Wesen im Ganzen erschüttert.

Furcht kann dem Überbegriff der Angst zugeordnet werden, denn auch sie manipuliert zum Zwecke des Selbstschutzes den Geist. Angst ist der beste Schild des Tapferen. Sie verhindert, dass er sich unbedacht in Gefahr begibt. Somit kann Angst denjenigen schützen, der sich einer Bedrohung gegenübersieht, ohne jene zuvor antizipiert und diagnostiziert zu haben. Dieser Schutz äußert sich in Zurückhaltung, Vorsicht, Flucht – ergo einer defensiven Grundhaltung, die einer aggressiven Vorgehensweise entgegengesetzt ist.

Hieraus ergibt sich klar, dass es sich bei der Angstreaktion um eine irrationale Verhaltensweise handelt, die durch die Kraft des Geistes vermieden werden kann. Fürderhin wird deutlich, dass die geplant herbeigeführte Erzeugung von Angst ein mächtiges Werkzeug zur Manipulation intelligenter Lebewesen darstellt. Zur Beherrschung ist es nur ein kurzer Sprung, denn was ist Magie anderes als Manipulation?

Wie schon Wassilaw Junkhoff in seinem Band ‘Angst, Das menschliche Phänomen’ feststellte, wohnt der Angst somit ein enormes Potenzial für die magischen Wissenschaften inne. Angst ist der Schlüssel, um das Geheimnis des Siebten Elements zu erforschen.

Überlegungen zum magischen Potential der Angst – Archon Megalon 996 BF

Glaubt mir, Angst und Furcht sind völlig irrationale Verhaltensweisen. Sie verhindern das Unausweichliche nicht.

Nie hat es einen großen Geist ohne Beimischung von Wahnsinn gegeben.

Erkenntnis wird in erster Linie aus Schmerz geboren.

Zitate Megalons, aufgeschrieben durch Krimhelde Vanderzee

Bio:

Auftreten

  • Auf der Suche nach der verschwundenen Materialkaravane für den Bau des Hesindetempels trafen Edorius und Firunjar das erste Mal auf den unfreundlichen Propheten. (siehe: Schatten über Ferdok)
  • Nach der Auseinandersetzung mit Talfan Amando Honoras und dem Verlust des Achkristalls, sowie dem Verschwinden der Erzfeinde mit Malgorra über der Höhle Ochsenbart, traf die versammelte Truppe erneut auf den mysteriösen Druiden (siehe: Der Namenlose Plan)
  • Archon Megalon hielt sich ebenfalls auf der Aussichtsplattform der Kultstätte im Raschtulsturm auf als die Helden auf Japhgur die gestohlenen Erben des Zorns verfolgten (siehe: Erben des Zorns)
  • Kurz nachdem der Wurm von Windhag durch die vereinten Anstrengungen der Helden bezwungen wurde tauchte der Druide ein weiteres Mal auf und lehrte der Gruppe Karfunkelsplitter aus den Körpern von Drachen zu extrahieren (siehe: Der Wurm von Windhag)

Informationen

  • Seine Forschungen beschäftigen sich hauptsächlich mit menschlichen Angst. Skrupellos und wissensdurstig lässt er keine Gelegenheit aus Personen in extrem gefährlichen und auswegslosen Situationen zu beobachten. Bis jetzt hat der Druide noch nie aktiv in die Geschehnisse um die Helden eingegriffen.
  • 999 BF bis 1007 BF arbeitete Megalon am albernischen Hof als Alchemist. Nach einem Brand in seinen Laboratorien verließ er Havena und wurde seither nirgends längere Zeit gesichtet.
  • Untypisch für seine Berufung als Druide zieht der Forscher das Niederschreiben seiner Erkenntnisse in Büchern dem bloßen Gedankengut vor. Er ist somit einer der wenigen Druiden, die Bücher geschrieben und publiziert haben.
  • Es scheint als würde Megalon teilweise die Zukunft kennen. Er scheint immer an den Brennpunkten der Geschichte auf die Helden zu warten, um dann diese lediglich zu begrüßen oder mit scheinbar sinnlosen Ratschlägen weiterziehen zu lassen.

Archon Megalon

Die Drachenchronik Odiprotio